3 ultimative Präsentationstipps

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Präsentationen sind oft unspannend. Da ist es erfrischend, wenn der Vortragende aus der Reihe tanzt. Probieren Sie es einmal mit diesen drei Tipps, – so brechen Ihnen nämlich garantiert keine Leute weg:

Seien Sie lustig!

„Lachen bricht alle Wiederstände“ – das kommt jetzt nicht von mir sondern von Mark Twain und bringt es genau auf den Punkt. Rennt der Schmäh, lachen wir herzlich mit . Und sperren die Lauscher weiter auf. Oder kennen Sie jemanden, der nicht gerne lacht?

Gerade bei Vorträgen, Reden und sogar in Meetings ist es echt wohltuend, wenn es unterhaltsam wird.

Aber Achtung: Nicht krampfhaft auf lustig machen, nie andere schlecht machen und runterputzen! Sie brauchen kein Standup-Comedian sein. Seien Sie einfach locker. Bleiben Sie bei der Wahrheit. Erfinden Sie nix.

Übrigens: Ironie ist etwas, das hammermäßig einschlagen kann, aber ebenso Tücken hat!

Stricken Sie Ihre Zielgruppe ein!

Jaja, Sie präsentieren eh „zielgruppengerecht“. Aber das meine ich gar nicht!

Sie müssen Ihren Zuhörer so richtig ins Boot mitnehmen, wenn er an Ihren Lippen hängen soll. Darum reicht es nicht, wenn Sie Ihre Zielgruppe sowieso kennen und glauben, deren Perspektive genug berücksichtigt zu haben. Es geht darum, Ihre Zielgruppe durchgehend einzustricken:

Inhaltlich so nah wie möglich an der Praxis Ihres Publikums bleiben. Bringen Sie die Leute zum nicken: „Genau so ists!“

Machen Sie sich menschlich greifbar, schaffen Sie nicht nur mit dem, was Sie sagen, sondern auch WIE Sie es sagen, einen persönlichen Draht zu den Lesern. Witzig ist es bei Vorträgen immer auch, wenn Sie die Leute ins Tun bringen. Das kann eine Frage mit Handzeichen sein oder eine kleine Übung.

Vorsicht vor Standard-Präsentationen: Jeder Vortrag sollte immer frisch überarbeitet werden, denn wenn Sie Ihre Präsentation von Gruppe zu Gruppe schleppen, wie wollen Sie denn da einen Zugang zu Ihren Zuhörern finden?

Packen Sie richtig viel Mehrwert rein!

Das mit dem Mehrwert für die Zuhörer klingt so logisch, aber ich kann Ihnen sagen: In der Praxis schauts da sehr traurig aus.

Das ist auch ganz verständlich: Wenn wir präsentieren, haben wir unseren ganzen Fokus auf uns. Klar achten Sie auf die Zielgruppe und die Inhalte und idealerweise auf die Dramaturgie, aber unterm Strich sind Sie mit sich selbst beschäftigt. Was sage ich? Was tue ich? Wie erreiche ich, was ich will?

Da kommen wir nur raus, wenn wir ganz bewusst in die Schuhe unserer Zuhörer steigen und Ihre Präsentation mal wirklich intensiv aus deren Warte aus anschauen:

  • Was springt für mich dabei raus?
  • Was nehme ich ganz konkret mit?

Es geht nämlich lange nicht nur darum, interessante Inhalte verständlich und unterhaltsam zu verbreiten. Für Ihre Zuhörer hat sich die Präsentation nur gelohnt, wenn sie ganz mehr mitnehmen, als sie investiert haben.

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